Er galt als Bushs "Gehirn": Karl Rove, der Chefstratege des Ex-US-Präsidenten. Sie stimmten sich in allen wichtigen Fragen ab, auch zum Thema Irak. In seinen frisch gedruckten Memoiren räumt Rove nun ein, damals von falschen Voraussetzungen ausgegangen zu sein. Klaus Kastan berichtet. [mehr]
US-Vizepräsident Biden hat sich bei seinem Besuch in Israel optimistisch gezeigt. Es sei ein "Zeitpunkt der Gelegenheit für Frieden im Nahen Osten" gekommen, sagte er bei einem Treffen mit Israels Staatspräsident Peres. Der drängte derweil auf wirksame Sanktionen gegen den Iran. Sebastian Engelbrecht berichtet. [mehr]
Auge um Auge, Zahn um Zahn: Seit Jahren massakrieren sich in Nigeria immer wieder muslimische Nomaden und christliche Siedlern. Erst im Januar hatten Christen Hunderte Muslime getötet. Am Wochenende metzelten wiederum muslimische Viehzüchter Christen nieder. Peter Schreiber berichtet über eine zerissene Region. [mehr]
Eine Kältewelle hat im Süden Europas zu chaotischen Verhältnissen geführt: In Teilen Frankreichs brach der Verkehr zusammen, mehrere hundert Menschen mussten die Nacht in Notunterkünften verbringen. In Nord-Spanien fielen Züge und Busse aus, viele Straßen waren nur noch mit Schneeketten befahrbar. Thomas Schneider berichtet. [video]
Während andere flüchten, rasen sie auf Tornados zu: Sturmjäger in den USA. Im Bundesstaat Oklahoma gelang jetzt einem Team spektakuläre Aufnahmen eines heftigen Wirbelsturms. Mit Windgeschwindigkeiten von fast 180 Stundenkilometer warf er Häuser und Autos wie Spielzeug durch die Luft. [video]
"Die Freiheit des Internets ist zu einem fundamentalen Prinzip amerikanischer Außenpolitik geworden", erklärte US-Außenministerin Clinton im Januar. Das US-Finanzministerium erlaubte jetzt den Export von Software und die Freischaltung von Web-Diensten in autoritären Regimen. [mehr]
Nach etlichen Priestern werden in den Niederlanden erstmals auch Nonnen beschuldigt, sich an Kindern vergangen zu haben. Das berichtet eine Zeitung unter Berufung auf Opfer. Kirchenvertreter wollen die Vorfälle von unabhängiger Stelle untersuchen lassen. [mehr]
Geschiedene Frauen in Marokko haben seit sechs Jahren prinzipiell Anspruch auf Unterhalt. Trotz dieses Rechts bekommen viele von ihrem Ex-Mann aber kein Geld und müssen sehen, wie sie ihren Lebensunterhalt verdienen. Oft arbeiten sie illegal. Thomas Schneider hat eine geschiedene Marokkanerin begleitet. [video]
Fast 2000 Kilometer sind es vom sizilianischen Städtchen Gela zum Europaparlamemt. Aber nicht diese Entfernung macht die Arbeit des Abgeordneten Crocetta so mühsam. Der 59-Jährige wird von der Mafia mit dem Tode bedroht. Ohne Polizeischutz geht er nicht vor die Tür. Nikolaus Steiner hat ihn getroffen. [mehr]