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[Bildunterschrift: 1998 wurde mit diesen Bilder nach 1998 Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos gesucht. ]
Nach der Serie von Morden und Bombenanschlägen der Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) haben erste Opfer eine Entschädigung zwischen 5000 und 10.000 Euro bekommen. Es lägen sehr viele entsprechende Anträge vor, zudem hätten Opfer schon Geld erhalten, teilte eine Sprecherin von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in Berlin mit. Es gehe nicht um eine Entschädigung im klassischen Sinne, sondern um eine Pauschale, mit der unbürokratisch Hilfe geleistet werde. Darüber hinaus könne es weitere Zahlungen geben. Zur Zahl der entschädigten NSU-Opfer wollte die Sprecherin keine Angaben machen.
Nach den Erkenntnissen der Ermittler sind die drei Rechtsterroristen zwischen 2000 und 2007 für Morde an neun Geschäftsinhabern türkischer und griechischer Herkunft verantwortlich. Außerdem sollen sie eine Polizistin erschossen und ihren Kollegen lebensgefährlich verletzt haben. Auch zwei Bombenanschläge 2001 und 2004 sollen auf ihr Konto gehen.
Leutheusser-Schnarrenberger hatte die Entschädigung im November angekündigt. Das Geld kommt aus einem Fonds für Opfer rechtsextremistischer Straftaten, der 2011 mit einer Million Euro gefüllt worden war. Die Ministerin hatte damals deutlich gemacht, falls zusätzliches Geld gebraucht werde, könne es dies geben.
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