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Wirtschaft

Treuhand-Nachfolgerin wickelt sich selbst ab

Arbeit von Treuhand und BvS beendet (Foto: dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Privatisierung der DDR-Wirtschaft von Protesten begleitet. Bilanz von Treuhand und BvS trotzdem positiv. ]
Die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS) hat eine positive Bilanz der Privatisierung der DDR-Wirtschaft gezogen. Zur Vorgehensweise der Treuhandanstalt und ihrer Nachfolgerin BvS habe es nach der Wende keine Alternative gegeben, sagte BvS-Präsident Hans Schroder-Hohenwarth bei Vorlage des Abschlussberichtes der Anstalt in Berlin.

Es sei Aufgabe von Treuhand und BvS gewesen, die Wirtschaftsstruktur der DDR an die Bedingungen der Marktwirtschaft anzupassen. Beide Anstalten hätten nie für sich in Anspruch genommen, "die wirtschaftlichen Folgen von 40 Jahren SED-Diktatur zu beseitigen".

Fehler eingeräumt

Schroder-Hohenwarth räumte zugleich ein, dass bei der Transformation der ursprünglich über 8000 Gesellschaften auch Fehler gemacht wurden. Dies sei auch darauf zurückzuführen, dass nach dem Ende der DDR ein großer Zeitdruck bei der Privatisierung der Betriebe geherrscht habe.

Zum Jahresende tritt das Gesetz zur Abwicklung der BvS in Kraft. Damit beenden die Organe der Anstalt ihre Arbeit. Die verbliebenen Aufgaben sollen nunmehr von einem bestellten Abwickler erledigt werden.

Stand: 19.11.2003 14:31 Uhr
 

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